Reisetips

 

Ecuador ist ein wunderschönes, vielfältiges und, verglichen mit anderen Drittweltländern, ein relativ sicheres Reiseland.
Mögliche Krankheiten, die auf oder nach einer Reise in Ecuador auftreten können, sind Krankheiten, die auch beim Besuch irgendeines anderen südamerikanischen Landes eine Gefahr darstellen können, und die Möglichkeit zu erkranken, hängt vorallem von der Region, der Jahreszeit, der Länge der Reise und der Art des Tourismus ab.
Da leider jedoch auch Ecuador mit Problemen der öffentlichen Sicherheit zu kämpfen hat, wird dieser Tatsache hier auch eine Sektion gewidmet, obwohl diese Angelegenheit nur indirekt mit der Gesundheit im Zusammenhang steht.

 

Geographisch kann man Ecuador in unterschiedliche Zonen unterteilen:
  • In der Küste (Costa) herrscht feuchtes und tropisches Klima während des gesamten Jahres. Juli bis November zählen zu den kühleren Monaten des Jahres. Von Januar bis Juni ist Regenzeit, mit, je nach Jahr, ausschweifend Regen und sogar Überschwemmungen.
  • Das Hochland (Sierra) beginnt ab einer Höhe von 2000 Meter über Meer. Das Klima im Hochland ist über das Jahr hinweg nur kleinen Veränderungen unterworfen, vorallem in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, die nur wenige Kilometer vom Äquator entfernt liegt.
  • Im Gebiet des Regenwaldes (Oriente oder Amazonía) herrscht ähnlich wie in der Küste tropisches und feucht-heisses Klima mit regelmässigen Schauern.

  

1. Reisevorbereitungen

1.1. Impfungen
Erkundigen Sie sich zumindest ein halbes Jahr vor Ihrer Abreise bei Ihrem Hausarzt oder in einem Impfzentrum über möglicherweise ausstehende Impfungen.

 

Gut zu wissen:
-Die Gelbfieber-Impfung ist obligatorisch. Suchen Sie dazu ein Impfzentrum in Ihrer Nähe auf. Die Durchführung der Impfung wird in einem zusätzlichen gelben Impfcarnet aufgeführt, das Sie bei Ihrer Ankunft in Ecuador und auf Reisen in den Regenwald immer bei sich haben sollten. Die Impfung ist zehn Jahre gültig.

 

Die folgenden Impfungen sind nicht vorgeschrieben, aber empfohlen:
  • Tetanus und Difterie
  • Polio
  • Hepatitis A ist eine Entzündung der Niere, die durch einen Virus in verschmutzten Nahrungsmitteln, Flüssigkeiten oder Gegenstände übertragen werden kann.
    Sie können mit einer medizinischen Untersuchung herausfinden. ob Sie bereits immun gegen Hepatitis A sind. Falls nicht, reicht eine Dosis Havrix oder Epaxal aus. Im Fall, dass die Impfung nach sechs bis zwölf Monaten wiederholt wird, sind Sie für zwanzig Jahre vor einer Ansteckung geschützt.
  • Dasselbe gilt für Heptitis B. Die Impfung beinhaltet drei Injektionen, entweder Engerix B oder HBVaxPro. Hepatitis B wird durch Körperflüssigkeit (Speichel, Mensturationsblut, Sperma etc.) übertragen und gehört deshalb zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Es gibt auch die Möglichkeit die Impfung von Hepatitis A und B zu kombinieren.
  • Eine weitere Möglichkeit ist eine Typhus-Impfung. Typhus wird auf dieselbe Art und Weise wie Durchfall oder Hepatitis A übertragen. Es handelt sich dabei um eine intramuskuläre Impfung mit 70% Effiziez. Trotzdem empfiehlt sich diese Impfung vorallem im Fall von Abenteuertourismus.
  • Die Choleraimpfung im Gegenteil ist nicht mehr nötig. Cholerafälle haben sich seit zehn Jahren nicht mehr im Land registriert. Tollwut ist nur im Falle eine verdächtigen Hundebisses nötig.

  

1.2. Malaria: Ist eine Profilaxis nötig? Und wenn ja, welche Art von Profilaxis ist angebracht?
Malaria wird durch einen Mückenstich übertragen. Die Mücke, Anopheles, ist nicht gross und bewegt sich beinahe lautlos. Sie sticht vorallem in der Nacht und beim Eindunkeln. Damit eine Übertragung von Malaria vorfallen kann, bracht es eine oder mehrere an Malaria erkrankte Personen, die Mücke und mindestens eine Person, die nicht gegen Malaria geimpft ist.

 

Es gibt verschiedenen Typen von Malaria: P. falciparum ist von Anfang an akut und speziell gefährlich, falls die Erkrankung nicht früh genug entdeckt wird.
P. vivax, mit den Symptomen zu Beginn eher chronisch und versteckt. Die Malaria verursacht hohes Fieber zwischen zehn Tagen bis vier Wochen nach dem fatalen Mückenstich.

 

Im Ecuador ist die Erkrankung an Malaria selten geworden in den letzten Jahren; 2006 haben sich weniger als 10'000 Fälle im ganzen Land registriert.
  • Malaria kommt während des gesamten Jahres im Gebiet des Regenwaldes vor, vorallem in tief im Regenwald gelegenen Gemeinschaften und in Nationalpärken, in welche man nur per Kanu oder Flugzeug reisen kann. In den höher gelegenen Regionen des Regenwaldes wie zum Beispiel Baeza, Tena, Misahualí, Puyo und Macas herrscht keine Gefahr.
  • In der Küste ist eine Erkrankung an Malaria speziell in der Regenzeit von Januar bis Juni möglich, jedoch eher unwahrscheinlich. Auf den Galapagos-Inseln und im Hochland existiert keine Gefahr.

  

Mit einer geschickten Planung Ihrer Reise bezüglich Zeitpunkt und Reiseziel, können Sie die Gefahr von Malaria reduzieren, wenn nicht sogar nichtig machen. Falls dies nicht möglich ist, können Sie das Risiko mit einigen wenigen Massnahmen beächtlich reduzieren:
  • In Gefahrenregionen lange Hosen und Shirt mit langen Ärmeln und immer Socken tragen.
  • Insektenschutz mit DEET von mindestens 20 bis 50% tragen.
  • Bei Schlafgelegenheit auf Moskitonetz achten. Es sollten keine Löcher im Netz vorhanden sein. Als weitere Massnahme können Sie das Moskitonetz mit Deltametrina oder Permetrina einsprayen.
Für Ecuador ist keine Malariaimpfung erforderlich. Profilaxemedikamente sind aber durchaus praktisch und geben Sicherheit. Sie sollten jedoch nur bei Situtationen, die zu einem Anstieg der Übertragunggefahr führen, genommen werden, wie z. B. Überschwemmungen, Epidemien, Abenteuerreisen oder Reisen zu abgelegenen Gemeinschaften im Regenwald.

 

Mögliche Profilaxismedikamente sind:
  • Doxiciclina: Eine Tablette von 100mg pro Tag, bis vier Wochen nach Rückreise. Die Tablette sollte mit Wasser zu sich genommen werden und von der Sonne geschützt aufbewahrt werden. Doxiciclina wird nicht für Kinder unter vierzehn Jahren oder schwangere Frauen empfohlen.
  • Malarone: Die Dosis ist die gleiche wie Doxiciclina. Malarone ist eines der teureren Medikamente.
  • Nivaquina, die selbe Dosis wie Malarone und Doxiciclina. Es ist möglich, dass in einigen Fällen eine Person gegen dieses Medikament resistent ist.

 

Die Profilaxis sollten einen Tag vor der Ankunft in der Risikozone begonnen werden.

 

Im Fall, dass Sie keine Malariaprofilaxis zu sich genommen haben und nun Malaria ähnliche Syptome aufweisen, wird nicht empfohlen, eine Behandlung zu beginnen, bevor eine medizinische Untersuchung durchgeführt werden kann.

 

Da leider keine Profilaxis zu hundert Prozent effizient ist, muss man bis drei Monate nach dem Ende der Reise mit einer Malariaerkrankung rechnen. Deshalb, falls Sie in dieser Zeit aus irgendeinem Grund Ihren Arzt aufsuchen müssen, erwähnen Sie stets Ihre Reise nach Ecuador.

 

1.3. Reiseapotheke
In Ihre Resieapotheke gehört:
  • Ein Medikament gegen Durchfall:

o Ofloxacina, 400mg 3 Tabletten (Dosis: 1 Tablette/Tag, während drei Tageno Norfloxacina, 400mg 6 Tabletten (Dosis 2 Tabletten/Tag, während drei Tagen)

  • Ein krampflösendes Medikament, z. B. Buscopan oder Buscapina, 20 Tablette à 10mg
  • Ein Durchfallmittel, wie z. B. Imodium, 20 Tabletten à 2mg, um die Anzahl Stuhlgänge bei aktuem Durchfall zu verringern
  • Paracetamol 20 Tabletten à 500mg, gegen Fieber und/oder Schmerzen
  • Ein Antihistaminikum in Tablettenform, wie z. B. Loratidine oder Cetrizina, 20 Tabletten à 10mg. Die Dosis beträgt eine Tablette pro Tag, im Fall von Alergien, Mückenstiche etc.
  • Eine Salbe gegen Alergien, z. B. Caladryl
  • Eine desinfizierende Salbe,  z. B. Clorhexidina oder Iso-betadina
  • Wasserstoffperoxid, Watte, Gaze, Pflaster
  • Sonnencrème mit mindestens Faktor 25
  • evt. Kondome
  • Im Falle, dass ein Zwischenstopp auf den Galapagosinseln geplant ist, Domperiodone 20 Tabletten à 10mg oder ein ähnliches Medikament. Die Dosis beträgt 3-4 Tabletten pro Tag. In Ecuador, können Sie sich Turistil besorgen.
  • Falls Sie planen, Berge zu besteigen, schlagen wir Ihnen vor Diamox mit sich zu nehmen à 250mg. Die Dosis ist zwei Tabletten pro Tag. Halten Sie sich aber immer im Gedächtnis, dass dieses Medikamente keine angemessene Akklimatisation auf der Höhe von mindesten 2700m vorwegnimmt.
  • Auf Abenteuerreisen empfehlen wir Ihnen zusätzlich noch ein Wasserdefizierer.
  • In Risikogegenden, DEET.

 

1.4. Reiseversicherung 
Ohne Zweifel ist eine Reiseversicherung ein absolutes Muss für eine Reise nach Ecuador und denken Sie auch daran, rechtzeitig Ihre Krankenversicherung zu Hause zu erneuern.

 

2. Während der Reise

Der Durchschnittsreisende sorgt sich im Normalfall mehr um tropische Krankheiten mit exotischen Namen als um gewöhnliches Unwohlsein, das auch im Heimatland auftritt. Trotzdem, auch auf einer Reise, die neben Vergnügen oft auch Übermüdung und Stress bedeutet, kann Unwohlsein auftreten, speziell auch wegen verschiedener klimatischen Bedingungen, Sensibilität auf die hiesigen hygienischen Verhältnisse etc. Ältere Menschen oder Menschen mit gesundheitlichen Problemen sollten während der Reise doppelt auf sich aufpassen. Im Fall von Verunsicherung oder Fragen, kontaktieren Sie einen erfahrenen Arzt.

 

2.1. Häufige Probleme des Reisenden in Ecuador
2.1.1. Was machen im Fall von Durchfall und Erbrechen?
Diese zwei Syptome sind sehr häufig unter Ecuador-Reisenden, da die hygienischen Bedingungen nicht optimal sind. Um eine Erkrankung des Magens zu verhindern, trinken Sie ausschliesslich Wasser aus der Plastikflasche oder desinifziertes oder abgekochtes Wasser und verzichten Sie auf rohes Gemüse. Auf alle Fälle, und vorallem falls die Reise länger dauert oder Sie Abenteuertourismus betreiben, ist eine kurzweilige Erkrankung des Magens durchaus wahrscheinlich.

 

Falls Durchfall und/oder Erbrechen akut sind, ist es vorallem wichtig genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Eine Möglichkeit ist Reiswasser, mit Salzen und Mineralien angereicheretes, abgekochtes Wasser oder die kaufbaren Lösungen (z. B. HidraPlus oder Pedialyte).

Reiswasser wird folgendermassen zubereitet: In einem Liter Wasser fünf Esslöffel Reis zum Kochen bringen, für 20 Minuten kochen lassen, dabei immer wieder das verdampfte Wasser hinzufügen. Dann wird der Reis abgesiebt und das Wasser abgekühlt. Das Reiswasser sollte in kleinen Mengen und in denselben Abständen zu sich genommen werden.
Das Erbrechen sollte nach einigen Stunden von selber aufhören.

 

Da Durchfall beim Reisenden oft bakteriellen Ursprunges ist, empfiehlt sich gleich zu Anfang des Durchfalls ein Antibiotika zu nehmen, ausser die Beschwerden seien leicht. Zu empfehlen sind Ofloxacina mit einer Dosis von 400mg, eine Tablette pro Tag während drei Tagen, oder Norfloxacina 400mg, zweimal täglich während drei Tagen.

Zusätzlich können Sie, im Fall von starken Unterleibsschmerzen Buscapina oder ein ähnliches Medikament zu sich nehmen, viermal täglich eine Tablette, und/oder Imodium, eine Tablette nach jedem Stuhlgang, um den Stuhl einzudicken.

 

Im Fall, dass nach drei Tagen keine Besserung in Sicht ist, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen und eine Untersuchung des Stuhls zu machen, um die Ursache des Durchfalles zu erkunden.
Die Untersuchung nennt sich examen coproparasitológico und man benötigt dazu ein frische Probe Kot.

 

2.1.2. Sexuell übertragbare Krankheiten und AIDS
Wie überall ist die Prevention wichtiger als die Heilung. Verzichten Sie auf flüchtige sexuelle Bekanntschaften, und wenn, dann benutzen Sie unbedingt ein Kondom.
Sexuell übertragbare Krankheiten sind häufig und oftmals weder entdeckt, noch behandelt.
AIDS ist ebenfalls eine realistische Gefahr, obwohl die Zahlen nicht an jene gewisser afrikanischen Ländern herankommen.
Möglicherweise liegt der Prozentsatz von AIDS-Infizierten noch unter 1% der Bevölkerung im zeugungsfähigen Alter. Trotzdem, die Ansteckung mit AIDS ist leider im gesamten Land real, vorallem in den Städten der Küste und im Regenwald.

 

2.2. Die Höhe
2.2.1. Ankunft in Quito
s ist durchaus möglich, dass einige Reisende bei ihrer Ankunft in Quito mit Problemen der Höhe zu kämpfen haben. Obwohl die Stadt nicht höher als 2800m liegt, können Symptome von Höhenkrankheit wie stechende Kopfschmerzen, Schwindel und/oder sogar Erbrechen auftreten. Die ersten 24 Stunden nach der Ankunft sollten deshalb zum Ausruhen genutzt werden und in den ersten Tagen sollten Sie Ihre körperliche Aktivität einschränken.

 

Vermeiden Sie fettreiche Nahrung und Alkohol. Im Fall, dass Sie Atembeschwerden oder Brustdruck verspüren, können Sie den lokalen Coca-Tee zu sich nehmen. Coca-Tee können Sie im Bücherladen Abya-Yala in der Strasse 10 de Octubre, gerade neben der Univeridad Salesiana oder in anderen Läden mit Naturprodukten kaufen. Falls die Beschwerden nicht vergehen, ist es besser einen Arzt aufzusuchen oder in ein tiefer gelegenes Gebiet zu ziehen.

 

2.2.2. Prevention von Höhenkrankheit 
Sie sollten zumindest einige Tage Akklimatisation in Ihre Reise einplanen, wenn möglich sogar eine Woche. Falls Sie vorhaben, über 5000m zu steigen, wie zum Beispiel auf den Vulkan Cotopaxi, schlagen wir Ihnen zumindest eine Besteigung eines tieferen Berges/Vulkanes vor, z.B. Imbabura, Nord-Ilinizas oder Corazón.

 

Eine andere Möglichkeit ist Diamox zu nehmen, 125 bis 250mg mit einer Dosis von zweimal pro Tag. Nebenwirkungen können Kribbeln in Händen oder Füssen und/oder vermehrtes Harnlassen beinhalten.

 

2.3. Unfälle
Wenn Sie eine Wanderung in die Berge unternehmen, empfiehlt es sich stets mit Begleitung unterwegs zu sein. Plötzliche Wetterveränderungen oder der Verlust der Orientierung können zu zweit besser gemeistert werden. Denken Sie daran, dass Sie möglicherweise keine Ahnung  über das Klima im jeweiligen Gebiet haben, und dass in den Anden der Wetterumschwung ohne Voranmeldung und meist sehr heftig kommt.

 

Deshalb ist es auch wichtig, immer genügend warme und vor Regen schützende Bekleidung bei sich zu haben.

 

Nehmen Sie auf Ihre Wanderung eine Landkarte der Region mit, diese können Sie im Geographischen Institut des Militäers besorgen (Instituto Geografico Militar de Quito) www.igm.gov.ec, und wenn möglich nehmen Sie ein GPS oder einen Kompass mit sich.

 

Für Bergbesteigungen ist ein Bergführer und die nötige Ausrüstung unverzichtbar. Die Kosten für beides sind zwar nicht tief, aber absolut die Sicherheit wert.

 

2.4 Reise auf die Galapagos-Inseln
Die meisten Galapagos-Reisenden entscheiden sich für eine Bootsreise, die eine kleine Kreuzfahrt zwischen den Inseln unternimmt. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Boote oftmals über Nacht zum nächsten Ankerplatz ziehen, und darum ist es speziell für empfindliche Reisende wichtig, ein grosses Boot, bei dem der Wellengang nicht so sehr gespürt wird, zu wählen. Zwar sind die kleineren Boote billiger, aber die Qualität ist auch dementsprechend tief.
Nehmen Sie für alle Fälle Turistil oder ein ähnliches Medikament mit.

 

2.5 Reisen in den Regenwald oder an die Küste während der Regenzeit
Die grösste Beschwerde sind die Mückenstiche. Benützen Sie Insektenschutz mit DEET von 20 bis 50%, mit Insektizide imprägnierte Moquitonetze und Kleidung, den den Körper bedeckt (lange Hosen, langärmelige T-Shirts etc). Diese Vorkehrungen helfen nicht nur gegen Malaria sondern auch gegen andere durch Mosquitos übertragene Krankheiten wie z. B. Dengue. Dengue wird durch die Mücke Aedes Egypti übertragen, die vornehmlich während des Tages und häufiger in den städtischen Gegenden zusticht.

 

Dengue verursacht hohes Fieber und Schmerzen in den Muskeln während ungefähr einer Woche. Die Syptome sind die einer starken Grippe. Es gibt keine spezifischen Behandlung von Dengue, wichtig ist nur darauf zu verzichten, Aspirin zu sich zu nehmen, da Aspirin die Wahrscheinlichkeit einer Blutung erhöht.

 

Um die Reizung der Insektenstiche zu vermindern, können Sie ein Antihistaminikum wie z. B. Cetrizida oder Laratidina 10mg, eine Tablette pro Tag, einehmen und Salbe wie Caladryl auf die gereizten Stelle auftragen.

 

2.6 Öffentliche Sicherheit
Obwohl es sich dabei nicht um ein Problem handelt, das in direkter Beziehung zur Gesundheit steht, erwähnen wir es hier wegen seiner Häufigkeit auch.
Unternehmen Sie folgende Vorkehrung, um sicher auf der Reise zu sein:
  • Reisen Sie nicht in der Nacht per Bus, vorallem nicht an der Küste.
  • Wenn Sie im Bus unterwegs sind, halten Sie wertvolle Gegenstände, wie z. B. Ihre Kamera versteckt vor anderen Reisenden. Verstauen Sie Ihre Wertsachen in einem kleinen und handlich Rucksack, den Sie immer in Reich- und Sichtweite haben.  Bei Reisen im Bus können Sie diesen Rucksack denn auch z. B. zwischen Ihren Füsse lagern. Verstauen Sie nichts Wertvolles oder Kleines im Gepäckfach über den Sitzen; einen Moment der Ablenkung ist genug, und der Gegenstand ist verschwunden. Es empfiehlt sich deshalb auch, die grösseren Gepäckstücke in den Abteilen für Gepäck an der Seite des Buses zu verstauen. Die meisten Busunternehmen geben Empfangsticket gegen die Gepäckstücke; behalten Sie es um am Ende der Reise Ihr Gepäck wieder zurückfordern zu können.
  • Bewahren Sie Ihre Geldbörse nicht in der Sitztasche der Hosen auf; sicherer sind Innentaschen von Jacken oder spezielle Geldgürtel.
  • Nehmen Sie nur wenn es nötig ist Ihren Pass mit sich. Sonst, tragen Sie eine Farbkopie des Passes auf sich, mit dem Stempel des Einreisedatums
  • Vermeiden Sie alleine in der Nacht in viel besuchten Orten zu sein, z. B. in der Mariscal in Quito oder der Zona Roja in Guayaquil. Versuchen Sie sich immer in Gruppen aufzuhalten. Ebenfalls beim Aufstieg zum Guagua Pichincha vom Teleferiqo her oder nachts in Pärken ist Vorsicht geboten.
  • Nehmen Sie immer nur die Menge Geld mit, die Sie benötigen.
  • Steigen Sie nur in Taxis ein, die von einer anerkannten Kooperative sind. Offizielle Taxis in Ecuador sind gelb und haben ein rotes oder grünes Schild mit der Nummer der Registrierung. Meist kann man auch die Telefonnummer der Cooperative erkennen. In Quito haben die meisten Taxis Taximeter, in den restlichen Städten sollten Sie vor dem Einsteigen den Fahrtpreis aushandeln.

 

 

  • Geld am Geldautomaten abzuheben, kann manchmal zu einer Odysee ausarten oder zu einer Tragödie. Heben Sie nie in der Nacht Geld ab, ausser im Notfall und wenn Sie von einer grossen Gruppe von Leuten begleitet werden.
    Ausserdem; notieren Sie ihre Bezüge, wir wissen von einem Fall in dem der Bezug zwar registriert wurde, das Geld aber nie den Automaten verliess.
  • Im Fall eines Diebstahls des Passes oder Wertsachen, informieren Sie die Polizei und lassen Sie sich ein offizielles Dokument ausstellen. Damit sind Sie sowohl davor gefeiht, Probleme aufgrund des fehlenden Passes bei einer eventuellen Polizeikontrolle zu bekommen, und andererseits haben Sie einen Beweis, im Fall, dass Sie für das gestohlene Objekt eine Versicherung abgeschlossen haben.
    Im Falle des gestohlenen Passes können Sie sich mit dem von der Polizei ausgestelltem Dokument zur Botschaft Ihres Heimatlandes begeben und die Beschaffung eines neuen Passes beschleunigen.
    Falls Sie direkt von ecuador in Ihre europäisches Heimatland reisen, stellt die Vertretung des Heimtalandes in Ecuador ein Dokument aus, dass zur Reise ohne Pass erlaubt. Im Fall, dass Ihre Reise über die Vereinigten Staaten geht, ist es unumgänglich sich einen neuen Pass zu besorgen.
Für belgische Staatsangehörige kann dieses Dokument nur über die belgische Botschaft in Lima beantragt werden. Dies bedeutet zusätzliche bürokratische Aufwände.
Es kann deshalb mehr als einen Monat dauern, bis die Passunterlagen in Quito ankommen!

 

3. Nach der Rückkehrt

Im Fall, dass in den ersten Monaten nach Ihrer Ankunft daheim Beschwerden auftauchen, sollte immer an eine mögliche Beziehung zwischen den Beschwerden und der Reise nach Ecuador gedacht werden.
Vorallem bei nicht erklärbarem Fieber, Bauchschmerzen oder um ein Geschwür, das trotz des Gebrauchs von Antibiotikum nicht verheilt.
Im Fall, dass Ihr Arzt Ursachen im Heimatland ausschliessen kann, suchen Sie ein Zentrum für tropische Medizin auf.
Fast alle Medikamente, die im Text erwähnt werden, sind in Ecuador erhältlich.

 

Sources

In Spanish: www.ecuadorexplorer.com
In Dutch: Most of the cited recommendations are taken from the website of the Institute for Tropical Medicine in Antwerp, Belgium. http://www.itg.be/. It also contains information on prices and products and brands available in Belgium
www.bcfi.be/Folia/2001/F28NO5B.cfm for vaccinations and 
www.bcfi.be/folia/2004/F31NO5B.cfm for diseases

Nützliche Adressen für belgische Staatsangehörige: http://www.diplomatie.be/de/travel/
SALUD DE ALTURA - Jorge Washington E4-54 y Amazonas - 7° piso - Quito - 290 8064 / 255 1501 - Contacto